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Auszug aus dem Geschäftsbericht 2008 der MVG

Personal- und Sozialwesen

Mitarbeiter

Die MVG beschäftigte zum 31. Dezember des Berichtsjahres 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (i. Vj. 299). Nach Jahren des Personalabbaus gab es damit erstmals wieder einen Personalaufbau. Mit Einführung des TV-N zum 1.Juli werden Fahrdienstmitarbeiter wieder ausschließlich bei der MVG und nicht mehr bei der Schwestergesellschaft MBG eingestellt. Die MVG konnte auch im Berichtsjahr wieder neuen Auszubildenden einen Start ins Berufsleben ermöglichen. Wir bilden seit Jahren vor allem im Verwaltungsbereich deutlich über den eigenen Bedarf hinaus, weil wir jungen Menschen eine Perspektive für ihre berufliche Zukunft auch in anderen Betrieben geben will. Zur Gewinnung von Interessierten bietet die MVG zum Beispiel Praktika und Praxistage für Schulen an und beteiligt sich am landesweiten Girls‘Day zur Berufsorientierung für Mädchen. Auch pflegen wir sehr gute Kontakte zu den heimischen Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen. 

Entwicklung des Personalstandes

Jahr                     Mitarbeiter
2004                     338
2005                     324
2006                     317
2007                     299
2008                     300

 

Straffung des Personaleinsatzes als unternehmerische Aufgabe

Die Personalarbeit stand im Berichtsjahr weiterhin unter dem Diktat der wirtschaftlichen Heranführung des Personaleinsatzes an effektive und kundenfreundliche Leistungsangebote, obwohl die Kosten steigen, die Zuschüsse sinken und die Ansprüche der Aufgabenträger an flexible Verkehrslösungen immer höher werden. Die Maßnahmen sind Teil eines mehrjährigen und mehrstufigen Prozesse mit jährlich wechselnden Schwerpunkten.

  • In 2007 war es die Straffung der Unternehmensführung,
  • im Vorjahr die Verbesserung des Arbeitsumfelds zur Stärkung der Arbeitsproduktivität und zur Senkung bzw. Vermeidung von Fehlzeiten und
  • im Berichtsjahr die Einführung des Spartentarifvertrags Nahverkehr als Rationalisierungstarif.

Der neue Tarifvertrag ist leistungsorientierter als sein Vorgänger. Bisher starre Zulagensysteme werden durch leistungsorientierte Entgeltsysteme ersetzt. Die Entgeltstufen hängen zukünftig von der Betriebszugehörigkeitsdauer und nicht mehr vom Alter der Beschäftigten ab. Komponenten wie Zuschläge aufgrund von Heirat oder Kindern sind im neuen Tarifvertrag nicht mehr vorgesehen. Auch die bisherige tarifliche Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten wird nicht mehr vorgenommen.

Alle Maßnahmen erforderten zum Teil erhebliche Veränderungen, nicht nur in ihrem Arbeitsumfeld sondern insbesondere auch im privaten Bereich, die bis zu einer notwendigen Umstellung der persönlichen Lebensgestaltung reichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diese Maßnahmen mitgetragen und zeigen weiterhin eine starke Bindung an und einen hohen Grad der Identifizierung mit der MVG. Das belegt auch die seit Jahren bei unter 1% liegende Fluktuationsrate.

Den vollständigen Geschäftsbericht des Jahres 2008 erhalten Sie auf Anfrage beim Pressesprecher j.sulies(at)mvg-online.de.

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