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Chaos im Bus und an der Haltestelle will niemand

Wartende Schüler an der Haltestelle, teilweise auf dem Bordstein sitzend
So lieber nicht!
Schüller drängeln in en Bus
Drängelei muss nicht sein

"..... Statistisch gesehen ist der Schulbus zwar die sicherste Art der Beförderung von Schülern, es verunglücken wesentlich mehr Schüler mit dem Fahrrad oder dem Taxi Mama", aber niedrige Unfallzahlen bedeuten nicht, dass man gar nichts tun muss. Daher hat sich die MVG zum Ziel gesetzt, die Unfallzahlen weiterhin möglichst niedrig zu halten bzw. noch weiter zu senken, denn jeder Unfall mit dem Schulbus ist ein Unfall zuviel.

Raufereien im Bus und an der Haltestelle, gegenseitiges Herumschubsen, den Sitzplatz mit den Ellenbogen ergattern und Vandalismus sind unerwünschte Vorkommnisse im Schülerverkehr, ganz zu schweigen von den erhöhten Sicherheitsrisiken für alle Beteiligten. 

Unsere Lösung lautet:
Verkehrserziehung mit Verkehrssicherheitstraining!

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Verkehrserziehung

Vorderbau des Fahrzeugs ragt weit in den Bürgersteigbereich
Fahrzeugüberhang
Kanister vom Bus fast überfahren
Dummy "Knut" hat Glück gehabt

Für Grundschüler der 4. Klasse bzw. Schüler der 5. Klasse, die bereits erste Erfahrungen mit dem Bus fahren gesammelt haben, aber auch für Neueinsteiger, bieten wir eine Art Verkehrssicherheitstraining an, bei dem das Erlernen der selbstständigen Nutzung des Busses im Vordergrund steht. 

Der Bus kommt direkt in die Schule und geschultes Personal der MVG vermittelt den Schülern sicherheitsrelevante Themen zum Bus fahren. Am und im Bus wird den Kindern das Verkehrsmittel Bus nähergebracht. Auch gehen wir auf die Gefahren ein, die von einem Bus ausgehen können. Als Beispiel sei hier der tote Winkel, der Überhang des Fahrzeugs und Flieh- und Verzögerungskräfte genannt.

Unser Dummy Knut, der schon viele Gefahrensituationen überstehen musste, überzeugt die Kinder, und sie sind sehr um sein Wohlergehen besorgt.

Je nach Örtlichkeit ist auch eine kleine Probefahrt im Programm, bei der eine Gefahrbremsung demonstriert wird, um zu zeigen, welche Fliehkräfte in einem solchen Fall freigesetzt werden. Diese Probefahrt ist bei den Schülern immer sehr beliebt, sie vermittelt aber auch sehr deutlich, wie wichtig es ist, immer einen festen Halt im Bus zu haben.

Bus bremst stark auf einer Schotterfläche
Gefahrbremsung zur Demonstration der Fliehkräfte
Haltsuchende Schüler im Bus bei Notbremsung
Festhalten ist angesagt

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Schulungsdauer, Anfragen, Anmeldungen ...

Für einen reibungslosen Ablauf des Programms sind Gruppen von 25 bis max. 30 Schülern wünschenswert. Pro Gruppe benötigen wir ca. 45 Minuten, also eine Schulstunde.

Aber auch für unsere jüngsten Fahrgäste, die Kindergartenkinder, haben wir etwas im Programm, um sie zu ermutigen, den Bus zu nutzen und gleichzeitig den Umgang mit ihm zu fördern.

Anfragen richten Sie bitte direkt an den Schulbetreuer, Jens Piepenstock unter 02351 1801-222 oder schulbetreuung(at)mvg-online.de.

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