Mund-Nase-Bedeckung und weitere Verhaltenshinweise in Bus und Bahn

Mit Beschluss der Landesregierung vom 22. April gilt für Fahrgäste im ÖPNV seit Montag, 27. April, das Tragen einer „Mund-Nase-Bedeckung. Es gibt keine spezifische Vorgabe für die Qualität der Mund-Nase-Bedeckung. Rechtlich genügen als Mund-Nase-Bedeckung z.B.auch:

  • so genannte Alltagsmasken, selbstgenähte Masken, Halstuch oder Schal

Weitere sehr wichtige Bausteine zur Eindämmung des Corona-Virus bei Fahrten in Bus und Bahn:

  • Abstandhalten beim Ein- und Ausstieg, gleichmäßige Verteilung im Bus
  • Verschieben von Fahrten auf Zeiten, in denen keine Berufspendler und Schüler fahren
  • Beachten der Hygienemaßnahmen der Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (gute Handhygiene und das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette)

Mit einem Klick - sehen Sie sich auch gerne dieses Video zum richtigen Verhalten im ÖPNV an.

Ergänzende Kundeninformation
Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung dient dazu, die vom Träger der Mund-Nase-Bedeckung ausgehende Infektionsgefahr zu reduzieren, weil die Mund-Nase-Bedeckung die vom Träger ausgestoßenen Tröpfchenpartikel abfängt. Sie schützt den Träger selbst bestenfalls rudimentär.
Die Maskentragepflicht gilt in Fahrzeugen und Anlagen des ÖPNV, also auch an Haltestellen der MVG.

Es gibt keine spezifische Vorgabe für die Qualität der Mund-Nase-Bedeckung. Es genügt jeder Schutz, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern.
Rechtlich genügen als Mund-Nase-Bedeckung z. B. auch sog. Alltagsmasken, Tuch oder Schal.

Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich seine Mund-Nase-Bedeckung selbst zu beschaffen.

Hinweis: Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ausgenommen sind:
Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Busfahrerinnen und Busfahrer
Am Fahrerarbeitsplatz wird die Verpflichtung für unsere Fahrerinnen und Fahrer, eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, aufgehoben, weil sie mit der Sperrung des Einstiegsbereiches, der Einstiegstür und der ersten Sitzreihe vor Ansteckung geschützt sind. Möchten sie dennoch eine Mund-Nase-Bedeckung während des Fahrdienstes tragen, so steht es ihnen grundsätzlich frei.

Mitnahme von Kunden mit Rollstühlen
Selbstverständlich nehmen wir weiterhin auch Kunden mit Rollstühlen mit. Unsere Fahrdienstkolleginnen und Kollegen werden dann Einwegmasken tragen, wenn sie beispielsweise bei der Betätigung der Klapprampe behilflich sind.

Fahrzeugbesetzung
Aktuell gelten die Abstandsregelungen nicht in Bussen und Bahnen, und somit kann der Abstand der Fahrgäste untereinander bei Nutzung unserer Busse unterschritten werden.
In diesem Fall (Abstandsunterschreitung) ergibt sich für Sie, liebe Fahrgäste, die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.

Wir appellieren an Sie, sich strikt an das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zu halten.

Aufgrund der dynamischen Lageänderung in Bezug auf die Covid-19-Pandemie weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass die oben genannten Ausführungen auf der Verordnung vom 24. April 2020 basieren. Sollten sich hierzu die rechtlichen Vorgaben ändern, so werden die Handlungsanweisungen der MVG entsprechend angepasst.